Bioökonomie

Der Biointelligenz-Blog wünscht frohe Weihnachten − im Januar geht es mit spannenden neuen Blog-Beiträgen weiter

Der Biointelligenz-Blog verabschiedet sich zum Jahresende in eine kurze „Weihnachtspause“. Zu diesem Anlass blickt das Blog-Team auf ein ereignisreiches Jahr 2022 zurück und freut sich auf weitere interessante Themen und Beiträge aus der Welt der Biointelligenz im kommenden Jahr. Unser…

Mikroalgen in Lebensmitteln

Algen auf dem Teller verbindet man bisher eher mit exotischer Küche – etwa der japanischen. Doch auch so etwas urschwäbisches wie Spätzle könnte zukünftig durchaus mit Mikroalgen zubereitet werden – in diesem Fall mit einzelligen Mikroalgen. Diese gelten als hervorragende Proteinlieferanten, was sie für die Herstellung von Lebensmitteln und Nahrungsmittelergänzungsstoffen wertvoll macht. Im vierten Teil der Mikroalgen-Beitragsreihe beschäftigen wir uns deswegen mit dem Potenzial der Einzeller speziell in der Lebensmittelindustrie und dem möglichen Einsatz in der Küche.

Mikrobielle Biotenside – kleine Alltagshelfer aus biotechnologischer Herstellung

Egal, ob beim Zähneputzen, Händewaschen oder Duschen, in Cremes und Make-up, in der Waschmaschine oder im Geschirrspüler. Überall kommen sie täglich zum Einsatz und sind doch für die meisten Menschen eher unsichtbar: Tenside. Diese kleinen Alltagshelfer können nicht nur klassisch mittels chemischer Verfahren produziert werden, sondern auch mithilfe von Mikroorganismen in biotechnologischen Prozessen. Unser aktueller Blog-Beitrag gibt einen kurzen allgemeinen Überblick zu Tensiden, zu deren Herstellungsverfahren und zu unserer Forschung an nachhaltigen biotechnologischen Alternativen am Fraunhofer IGB.

Biobasierte Trägermaterialien für Katalysatoren – darum lohnen sich auch grüne Alternativen!

Katalytische Verfahren spielen in der Chemieindustrie eine zentrale Rolle. Im Mittelpunkt stehen dabei Katalysatoren, also Substanzen, die chemische Umwandlungsprozesse auslösen. Um diese Vorgänge zu steuern, kommt es auch auf die Trägermaterialien für die Katalysatoren an. Dr. Melanie Iwanow, Wissenschaftlerin am Fraunhofer IGB, geht in ihrem Blog-Beitrag der Frage nach, was geträgerte Katalysatoren sind und wie sie sich produzieren lassen – auch auf biologischer Basis. Ein Beispiel dafür ist Aktivkohle als Trägermaterial, welche nicht nur aus fossiler Kohle oder aus Holz hergestellt werden kann, sondern mit einer am Fraunhofer IGB entwickelten Methode auch aus grünen Lösungsmitteln – für mehr Nachhaltigkeit in der Chemiebranche.

InBiRa – die Insektenbioraffinerie: Von der Verwertung organischer Reststoffe und Abfälle bis hin zur Herstellung von Produkten

Im Projekt InBiRa baut das Fraunhofer IGB zusammen mit Projektpartnern aus Forschung und Wirtschaft erstmals eine Insektenbioraffinerie auf, in der Abfall- und Restströme in neue hochwertige Produkte umgewandelt werden. Möglich machen das die Larven der schwarzen Soldatenfliege, die aus Proteinen,…

Produkte aus Mikroalgen

Mikroalgen sind einzellige Tausendsassas. Unter den richtigen Bedingungen können sie – je nach Art – wertvolle Rohstoffe produzieren, etwa für die Chemie- oder Lebensmittelindustrie. Dafür brauchen sie unter anderem Licht und CO2. Doch was können sie leisten, welche Produkte können…

CO₂ als Rohstoff − Erneuerbare chemische Grundstoffe und Energieträger »aus Luft«

Mehr als nur ein »Klimakiller«: CO2 lässt sich auch als wertvolle Ressource betrachten. Möglichkeiten zur Nutzung gibt es zuhauf. In seinem Vortrag »CO2 als Rohstoff« am 8. Februar 2022 in der Biointelligenz-Reihe der Württembergischen Landesbibliothek gibt Dr. Arne Roth vom…

Lernen von der Natur?

In Teilen der Technikentwicklung und Wirtschaftswissenschaften spielt heute das Leitmotiv »Von der Natur lernen« eine große Rolle. Was ist gemeint, wenn wir von der Natur lernen sollen, von wem oder was sollen wir da eigentlich lernen und wie natürlich ist eine von der Natur inspirierte Technik?

Bionik und Biologische Transformation – ein erfolgreiches Team

Die Natur, bzw. die diese beschreibende Wissenschaft, die Biologie, stellt Wissen zur Verfügung. Sie ist wie eine Bibliothek, und Bibliotheken bewirken gar nichts, wenn das darin gespeicherte Wissen nicht abgerufen und verwendet wird. Doch mit dem Wissen der Biologie kann man etwas bewirken. Wie das funktionieren kann, zeigt die Bionik.

Industrielle Biotechnologie – die nächste industrielle Revolution?

Ob Backen oder Brauen – der Mensch nutzt seit jeher biotechnologische Prozesse und lässt Mikroorganismen für sich arbeiten. Die Einsatzgebiete gehen allerdings weit über die Nahrungszubereitung hinaus. Die Wissenschaft erschließt immer mehr Anwendungsmöglichkeiten für biotechnologisch hergestellte Produkte in Pharmazie, Chemie und Energieversorgung. Eins haben alle neuen Verfahren gemeinsam: Sie nutzen erneuerbare Rohstoffe als nachhaltigen Ersatz für fossile. Mit den richtigen Prozessen und recycelbaren oder abbaubaren Produkten lässt sich so eine Kreislaufwirtschaft im Sinne einer nachhaltigen Bioökonomie realisieren.