Florian Mayerle absolvierte sein Studium der Medizintechnik (M. Eng.) an der Technischen Hochschule Ulm. Seit 2022 ist er am Standort IPA Mannheim in der Forschung und Entwicklung innovativer klinischer Technologien tätig. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Automatisierung mikrofluidischer Systeme, die unter anderem in markerfreien Verfahren zur Zellanalytik Anwendung finden.
Dr. Christian Pfeiffer verbindet am Fraunhofer IPA in Mannheim die Ingenieurwissenschaften mit der Zellbiologie und fungiert als Schnittstelle zwischen Laborentwicklung und technologischer Umsetzung. Sein Hintergrund in der Zell und Molekularbiologie sowie seine Begeisterung für Automatisierung und Analytik bilden die Basis für transferorientierte Forschung.
Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer absolvierte ab 1997 ein Doppel-Studium Maschinenbau und BWL an der RWTH Aachen, wo er 2005 auch promovierte. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am WZL, zuletzt als Oberingenieur, wechselte Sauer 2006 als Mitglied der Geschäftsleitung zur Hoerbiger Automotive Komfortsysteme GmbH.
Anfang 2011 folgte er dem Ruf an die Hochschule für angewandte Wissenschaften München als Professor für Fertigungstechnik. Anfang 2015 wurde er als Universitätsprofessor ans Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) der Universität Stuttgart gerufen und übernahm parallel dazu immer mehr Leitungsaufgaben am Fraunhofer IPA.
Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer hat gemeinsam mit dem Fraunhofer IPA den Energieeffizienz-Index der Industrie entwickelt, er ist Leiter der Ultraeffizienzfabrik und Sprecher des Kopernikus-Projekts SynErgie, einem der größten wissenschaftlichen Projekte im Rahmen der Energiewende.
Prof. Dr. habil. Sahar Salehi-Müller zählt zu den international führenden Expertinnen im Bereich der Biointelligenz. Seit Oktober 2025 hat sie die W3-Professur für das »Engineering biointelligenter Systeme« an der Universität Hohenheim inne und leitet gleichzeitig das Forschungsteam Biointelligente Produktion und Systeme am Fraunhofer IPA in Stuttgart. Dort arbeitet sie federführend im neuen S-TEC-Zentrum »The Biointelligence Engine« für biointelligente Wertschöpfung. Diese Doppelposition verbindet strategische Grundlagenforschung mit anwendungsorientierter Innovation.
Ihre Arbeit zielt darauf ab, biologische Prinzipien mit digitalen, automatisierten und intelligenten Produktionssystemen zu verknüpfen – und führt so regenerative Medizin, fortschrittliche Biomaterialien, Biofabrikation und Fertigungstechnologien der nächsten Generation zusammen. Vor ihrer Tätigkeit in Hohenheim und am Fraunhofer IPA leitete Salehi-Müller die Forschungsgruppe Biomaterialien für die Geweberegeneration an der Universität Bayreuth, wo sie sich international einen Namen im Bereich Biomaterialien, und der Biofabrikation funktionaler Gewebemodelle machte.
Prof. Dr. habil. Sahar Salehi-Müller is one of the world's leading experts in the field of biointelligence. Since October 2025, she has held the W3 professorship for the "Engineering of Biointelligent Systems" at the University of Hohenheim and at the same time heads the research team "Biointelligent Production and Systems" at Fraunhofer IPA in Stuttgart. There she is in charge of the new S-TEC center "The Biointelligence Engine" for biointelligent value creation. This dual position strategically combines basic research with application-oriented innovation. Their work aims to link biological principles with digital, automated and intelligent production systems – bringing together regenerative medicine, advanced biomaterials, biofabrication and next-generation manufacturing technologies. Prior to her work in Hohenheim and at Fraunhofer IPA, Salehi-Müller headed the Biomaterials for Tissue Regeneration research group at the University of Bayreuth, where she made an international name for herself in the field of biomaterials and the biofabrication of functional tissue models.
Ich studiere dual Kommunikation & PR und bin dafür am NMI in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Mir macht es Spaß, spannende Einblicke aus der Forschung so aufzubereiten, dass sie für alle leicht verständlich und interessant werden. Besonders motiviert mich, die Vielfalt des NMI nach außen zu zeigen und dabei immer wieder Neues zu entdecken.
Mit ihrer Arbeitsgruppe „Bioanalytik“ am NMI arbeitet Anne Zeck vor allem an Proteinen mit einem Schwerpunkt auf Antikörpern. Um diese zu verstehen und zu analysieren, setzt sie häufig Massenspektrometer ein. Neben diesen hauptsächlich medizinischen Fragestellungen nutzt sie ihre Expertise aber auch für weitere Themen wie die Nutzung von Enzymen zum Recycling.
In der von ihr am NMI geleiteten Gruppe Regenerative Biomaterialien werden verschiedene Verfahren zur Verarbeitung und biomedizinischen Anwendung von Biopolymeren erforscht. Zu den genutzten Verfahren gehören das Elektrospinning, Beschichtungen und das 3D-Bioprinting, die auch auf innovative Weise kombiniert werden können.