Biointelligenz in Baden-Württemberg: Mitmachen, Vernetzen, Zukunft gestalten!

Field Study, Ringvorlesung, 3. Biointelligenz Kongress und internationale Biointelligence Ecosystem Discovery Tours sind spannende Angebote für Unternehmen, Studierende oder einfach Interessierte vom S-TEC Zentrum für Biointelligente Wertschöpfung.

Seit Juli 2025 bündeln das Fraunhofer IPA, das Fraunhofer IGB, die Universität Stuttgart und die Universität Hohenheim ihre Kompetenzen im S-TEC Zentrum für Biointelligente Wertschöpfung – kurz S-TEC ZBW oder »The Biointelligence Engine«. Biologie, Technologie und Informatik zu einer neuen Form der Wertschöpfung zu verbinden und Unternehmen dabei zu unterstützen, biointelligente Lösungen zu entwickeln und in die Praxis zu überführen ist das Ziel. Neben den laufenden Transferprojekten nimmt das Transferprogramm des Zentrums zunehmend Fahrt auf: Mit einer Field Study, einer Ringvorlesung, dem 3. Biointelligenz Kongress sowie den internationalen Biointelligence Ecosystem Discovery Tours gibt es in den kommenden Monaten gleich mehrere spannende Angebote – für Unternehmen, Studierende, Interessierte und internationale Gäste.

Bild: KI-generiert mit ChatGPT
Bild: KI-generiert mit ChatGPT

Field Study »Design for Biointelligence«: Ihre Perspektive ist gefragt

Wie lassen sich biointelligente Systeme erfolgreich entwickeln? Welche Methoden, Vorgehensweisen und Werkzeuge benötigen Unternehmen, um Herausforderungen im Entwicklungsprozess zu überwinden und den Einstieg in die Biointelligenz effektiv zu gestalten? Genau diesen Fragen widmet sich die Field Study »Design for Biointelligence«, die von der Universität Stuttgart durchgeführt wird.

Ziel der Field Study ist die Erstellung eines praxisnahen Leitfadens, der Unternehmen methodisch bei der Entwicklung biointelligenter Systeme unterstützt.

Haben Sie Interesse, aktiv dazu beizutragen? Im Rahmen der Field Study gibt es aktuell einen kurzen Fragebogen (ca. 10 Minuten), über den Sie Ihre Perspektive einbringen und die Entwicklung des Leitfadens unmittelbar mitgestalten können. Wir freuen uns über jede Rückmeldung aus Unternehmen, Forschung und Praxis.

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Ringvorlesung Biointelligenz ab Oktober 2026

Biointelligenz ist ein breites Feld – und genau das spiegelt die neue Ringvorlesung wider, die die Universität Stuttgart und die Universität Hohenheim im Rahmen des S-TEC Zentrums für Biointelligente Wertschöpfung aktuell gemeinsam aufsetzen. Die Vorlesungsreihe richtet sich an Studierende und weitere Interessierte, die sich dem Thema Biointelligenz aus verschiedenen Blickwinkeln nähern möchten. Eine Anerkennung ist im Rahmen entsprechender Lehrformate an der Universität Stuttgart und der Universität Hohenheim vorgesehen. Auch externe Interessierte sind eingeladen, an der Ringvorlesung teilzunehmen. Entsprechende Teilnahmemöglichkeiten, beispielsweise im Rahmen einer Gasthörerschaft, werden ebenfalls ermöglicht.

Die Ringvorlesung startet am 14. Oktober 2026 und umfasst voraussichtlich 13 Veranstaltungstermine bis Januar 2027. Inhaltlich gliedert sie sich in zwei Blöcke: Der erste Block führt in ausgewählte Basistechnologien der Biointelligenz ein – von intelligenten Bioreaktoren und Biofabrikation über Biosensoren bis hin zu KI-basierter Bioanalytik. Der zweite Block richtet den Blick auf konkrete Anwendungsmärkte und Methoden: Themen wie personalisierte Medizin, intelligente Lebensmittelproduktion, nachhaltige Kreislaufwirtschaft und die Zukunft der Bioproduktion stehen dabei im Mittelpunkt. Jede Sitzung kombiniert einen theoretischen und einen anwendungsorientierten Vortrag.

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich gerne an: michael.rentschler@iff.uni-stuttgart.de

Highlight im Oktober: 3. Biointelligenz Kongress

Ein besonderes Highlight ist der 3. Biointelligenz Kongress am 6. Oktober an der Messe Stuttgart. Unter dem Motto »Making Biointelligence Tangible« bringt der Kongress Pioniere aus Industrie, Forschung und Innovation zusammen, um die neuesten Entwicklungen an der Schnittstelle von Biologie, Technologie und Informatik vorzustellen und zu diskutieren. Inhaltlich stehen die drei Bereiche Biointelligent Health, Biointelligent Production sowie Biointelligent Food/Nutrition im Mittelpunkt. Die Themen reichen dabei von personalisierter Medizin und ATMP-Produktion über datengetriebene Bioprozessoptimierung bis hin zu alternativen Proteinen und Agrarrobotik.

Neben inspirierenden Keynotes renommierter Expertinnen und Experten, praxisnahen Beispielen aus der Industrie und einer Ausstellungsfläche mit interaktiven Live-Demonstratoren bietet der Kongress vielfältige Möglichkeiten zum Networking, abgerundet durch ein attraktives Abendprogramm. Der Kongress richtet sich an Unternehmen aus Life Science, Food- und AgriTech und Prozessindustrie ebenso wie an Forschende, politische Vertreterinnen und Vertreter sowie Investierende.

Biointelligence Ecosystem Discovery Tours: Internationale Vernetzung erleben

An den Kongress schließt sich die Delegationsreise »Biointelligence Ecosystem Discovery Tours in Baden-Württemberg« vom 5. bis 7. Oktober 2026 an, die vom S-TEC Zentrum gemeinsam mit Baden-Württemberg International organisiert wird. Internationale Gäste erhalten dabei die Gelegenheit, Baden-Württemberg als führende Region für Biointelligenz und Zukunftstechnologien kennenzulernen. Das kompakte, dreitägige Programm umfasst exklusive Einblicke in das Innovationsökosystem der Region, Besuche bei innovativen Unternehmen und führenden Forschungseinrichtungen sowie vielfältige Networking-Möglichkeiten. Highlights sind u. a. geführte Touren an der Universität Stuttgart, der Universität Hohenheim, dem Fraunhofer IPA und dem Fraunhofer IGB mit Fokus auf nachhaltige, biointelligente Lösungen für Landwirtschaft, Ernährung, Gesundheit und industrielle Produktion. Ziel ist es, internationale Unternehmen mit dem regionalen Ökosystem zu vernetzen und Potenziale für Kooperationen, Ansiedlungen und gemeinsame Projekte zu erschließen.

Wenn Sie Interesse haben, am Kongress oder an den Biointelligence Ecosystem Discovery Tours teilzunehmen oder das Programm aktiv mitzugestalten, wenden Sie sich gerne an: nadine.silber@iff.uni-stuttgart.de

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